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Frühstück bei Tiffany

(Breakfast at Tiffany's) Romantische Komödie (nach Truman Capotes Kurzroman gleichen Titels). Holly Golightley (Audrey Hepburn), eine junge Frau mit geheimnisvoller Vergangenheit, genießt die schönen Seiten des Lebens. Als von allen Männern angehimmeltes Partygirl durchstreift sie die Feiern der New Yorker High Society nach einem reichen Ehemann. Ausgerechnet der mittellose Schriftsteller Paul Varjak (George Peppard) verliebt sich in sie. Doch Holly gibt ihm einen Korb und will viel lieber einen wohlhabenden Großgrundbesitzer ehelichen... Oscar 1962 in den Kategorien „Bester Song“ und „Beste Filmmusik“ (Henry Mancini). Audrey Hepburn war als „Beste Hauptdarstellerin“ nominiert, ausgezeichnet wurde aber Sophia Loren. „Bittersüße Liebesgeschichte nach einer Novelle von Truman Capote, von Blake Edwards als überaus elegante Mischung aus tragischen und komödiantischen Elementen inszeniert.“ (Lexikon des Internationalen Films) „Zauberhaft und melancholisch, humorvoll und ergreifend – so wurde „Breakfast at Tiffany's“ zu einem Klassiker, gleichzeitig zu einer Hymne an eine großartige Schauspielerin.“ (cinema.de)

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

(Tri orisky pro Popelku) Weihnachts-Special. Märchenfilm (nach dem gleichnamigen Märchen von Božena Nemcová sowie Grimms Aschenputtel). In der beliebten deutsch-tschechischen Verfilmung des Grimmschen Märchens schuftet Aschenbrödel für ihre böse Stiefmutter und deren nicht minder unerträgliche Tochter Dora, die sie gemeinsam um den väterlichen Gutshof betrogen haben. Auf einem Waldspaziergang begegnet Aschenbrödel dem jungen Prinzen, der zu seinem Missvergnügen bald heiraten soll. Der Prinz beachtet Aschenbrödel zunächst nicht, doch mit Hilfe von drei magischen Haselnüssen kann das Mädchen in wechselnden Verkleidungen sein Herz erobern... (filmportal.de) Gedreht wurde rund um Schloss Moritzburg bei Dresden, in Kulissen der Babelsberger Filmstudios und der Filmstudios Barrandov in Prag sowie an verschiedenen Orten in der Tschechoslowakei, beispielsweise im Wasserschloss Svihov (Schwihau) und im Böhmerwald. Gewinner des "Goldenen Eisvogel" (Tschechien). "Bester Märchenfilm des 20. Jahrhunderts" in Tschechien. "Die tschechoslowakische Variante des bekannten Märchens: Aschenbrödel nimmt hier nicht alles hin, sondern den Kampf gegen die Ungerechtigkeit auf - mit List, Witz und drei Zaubernüssen. Die Autorin der literarischen Vorlage ist in ihrer Heimat so bekannt wie hierzulande die Gebrüder Grimm. Ein erfrischend frecher und witziger Film, vorwiegend an Naturschauplätzen gedreht." (Lexikon des internationalen Films)

Manche mögens heiß

(Some Like it Hot) Komödie. Chicago im Jahr 1929: Nachdem die Musiker Jerry und Joe (Jack Lemmon und Tony Curtis) Augenzeugen eines Massakers wurden, sind sie auf der Flucht vor der Mafia. Als Frauen verkleidet tauchen sie in einer Damenkapelle unter, die auf dem Weg nach Florida ist. Während Jerry alias „Daphne“ zum Objekt der Begierde eines älteren Millionärs wird, macht sich Joe alias „Josephine“ - verkleidet als Millionenerbe - an die blonde Sängerin Sugar (Marilyn Monroe) heran. Als das Mafia-Syndikat im Hotel der Band absteigt, wird die Lage kompliziert... Das American Film Institute listet den Film als beste amerikanische Komödie aller Zeiten. Oscar 1960 in der Kategorie "Bestes Kostümbild in Schwarzweiß" für Orry-Kelly sowie fünf weitere Nominierungen: "Bester Hauptdarsteller" (Jack Lemmon), "Beste Ausstattung in einem Schwarzweißfilm", "Beste Kamera", Beste Regie" und "Bestes adaptiertes Drehbuch". Golden Globe 1960 für die "Beste Komödie", die "Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie" (Marilyn Monroe) und den "Besten Hauptdarsteller" (Jack Lemmon). „Mister Wilder, unterstützt von ebenfalls sehr begabten Mitwirkenden wie Marilyn Monroe, Jack Lemmon und Tony Curtis, ist es überraschenderweise gelungen eine völlig unglaubwürdige Geschichte in eine ausschweifende Farce zu verwandeln, in der eine wirklich komische Handlung mit bissigen und ausgeklügelten Dialogen konkurriert.“ (New York Times) „'Some like it hot', meisterhaft in Szene gesetzt von Billy Wilder, ist wohl der witzigste Film seit langem. Es ist eine verrückte, clevere, burleske Komödie, die wie ein Feuerwerk beginnt und bis zum Schluss die tollsten Funken sprüht […] Es mag sich abgedroschen anhören, aber Marilyn sah noch nie besser aus. Ihre Leistung als Sugar, die üppige Blondine mit Vorliebe für Saxophonspieler und Männer mit Brille, hat etwas auf köstliche Weise Naives. Sie ist eine Komödiantin mit jener Mischung aus Sexappeal und Gespür für den richtigen Moment, die unschlagbar ist. […] Ob Curtis nun Lemmon an die Wand spielt, oder andersrum, ist unentschieden. Beide sind exzellent.“ (Variety) „Um es auf den Punkt zu bringen, Marilyn kann stolz darauf sein, eine Darstellung von solch eigenständiger Qualität abgeliefert zu haben, die einen glauben macht, sie sei einfach sie selbst und sie selbst sei es auch, die so ausgezeichnet in diese vergangene Epoche und diesen Film hinein passt.“ (New York Post)

Anatomie eines Mordes

Lieutenant Manion muß sich vor Gericht für die Ermordung des Barbesitzers Quill verantworten, der angeblich Manions Frau Laura vergewaltigt hatte. Sein Verteidiger Biegler plädiert auf Freispruch wegen Unzurechnungsfähigkeit, weil Manion im Affekt gehandelt habe. Es kommt zu einem spannenden Duell zwischen Verteidiger und Staatsanwalt, da letzterer von einem Verhältnis zwischen Laura und Quill ausgeht, und Manion somit aus Eifersucht gemordet hätte. Erst als die Stieftochter Quills zu Gunsten Manions aussagt, wendet sich das Blatt. Ein junger Leutnant steht vor Gericht, weil er den Vergewaltiger seiner Frau erschossen hat.

Die große Liebe meines Lebens

(An Affair to Remember) Der Lebemann Nickie (Cary Grant) und die Nachtclub-Sängerin Terry (Deborah Kerr) reisen auf demselben Luxusdampfer und finden aneinander Gefallen. Obwohl beide in zukunftsträchtigen Beziehungen stecken und bald heiraten werden, scheint es sich in beiden Fällen nicht um die wahre Liebe zu handeln. Kurz vor der Ankunft in New York, beschließen sie, ihre Gefühle füreinander auf die Probe zu stellen, sich von ihren zukünftigen Partnern unabhängig zu machen und sich sechs Monate später auf dem Empire State Building wiederzusehen… Neuverfilmung von "Ruhelose Liebe" (Love Affair) von 1939 mit Charles Boyer und Irene Dunne durch denselben Regisseur. 4 Oscar-Nominierungen 1958 in den Kategorien "Beste Kamera" (Milton R. Krasner), "Bestes Kostümdesign" (Charles Le Maire), "Beste Filmmusik" (Hugo Friedhofer) und "Bester Song" ('An Affair to Remember' von Harry Warren). "Kultivierte Regie und Darsteller..." (filmdienst) „Leo McCareys Romanze zählt zu den großen Klassikern Hollywoods (...) (McCarey) konnte für die zweite Version auf die Erfahrung von Parade-Gentleman Cary Grant und Deborah Kerr bauen, durch deren nuanciertes Zusammenspiel der Film ‚das gewisse Etwas‘ erhält. Taschentuchalarm!" (kino.de)

Highlander (Best of Cinema)

Seit Jahrtausenden kämpft eine kleine Gruppe unsterblicher Krieger um einen sagenumwobenen Preis, der der Menschheit sowohl ewiges Glück als auch den endgültigen Untergang bedeuten kann. In der Gegenwart steht nur mehr der ehrenvolle Schottenkrieger Connor McLeod als letztes Bollwerk des Guten gegen den dämonischen Barbaren Kurgan, dessen Traum die totale Versklavung der Menschheit ist. In den Straßenschluchten von Manhattan kommt es zum entscheidenden Duell. Eine Gruppe unsterblicher Krieger liefert sich seit Jahrhunderten blutige Kämpfe, um das Wohl der Menschheit zu sichern.

Boulevard der Dämmerung

Der ebenso erfolg- wie mittellose Drehbuchautor Joe Gillis gelangt auf der Flucht vor seinen Gläubigern auf das Anwesen der gealterten Stummfilmdiva Norma Desmond. Norma hat nie aufgehört, von einem Comeback zu träumen, und überredet ihn dazu, ihr als Gegenleistung für die Aufnahme in ihr Haus beim Abfassen eines Drehbuches behilflich zu sein. Mit zunehmender Dauer der Zusammenarbeit erweist sie sich als immer besitzergreifender, weshalb er schließlich versucht, sich von ihr zu lösen - ein Versuch, den er mit dem Tod bezahlen muß. Erfolgloser Drehbuchautor William Holden läßt sich mit vergessener Alt-Diva Gloria Swanson ein und erlebt in ihrer Villa die Aura des Morbiden, die ihn in den Tod treibt. Wilders gnadenloser Blick auf die Filmindustrie ist heute noch so dramatisch wie damals.

Spartacus

(Spartacus) In Memoriam Kirk Douglas. Monumentalfilm (nach dem Roman von Howard Fast). Rom im ersten Jahrhundert vor Christus. Der Sklave Spartacus (Kirk Douglas), der eigentlich sterben soll, weil er einen römischen Aufseher gebissen hatte, wird vom Sklavenhändler Batiatus (Peter Ustinov) gekauft. Als dieser ihn in einem Gladiatorenkampf für den römischen Senator Crassus (Laurence Olivier) mitwirken lässt und Spartacus besiegt aber verschont wird, beschließt er, mit den anderen Sklaven aufzubegehren und um die Freiheit zu kämpfen. Dafür formiert sich ein ganzes Heer. Doch Crassus lässt sich das nicht gefallen und stellt seine Legionen gegen die Rebellen. Es kommt zur blutigen Schlacht... Kirk Douglas - nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch ausführender Produzent - feuerte Regisseur Anthony Mann bereits nach wenigen Tagen und übertrug die Regie dem damals noch relativ unbekannten Stanley Kubrick, mit dem er bei "Wege zum Ruhm" (Paths Of Glory) bereits zusammengearbeitet hatte. Es wurde Kubricks einziger Film, bei dem er keine uneingeschränkte künstlerische Freiheit hatte... 4 Oscars 1961 in den Kategorien „Bester Männlicher Nebendarsteller“ (Peter Ustinov), „Bestes Szenenbild“, „Beste Kamera“ sowie „Bestes Kostümdesign“. „Eine Freiheitskämpfer-Saga mit melodramatischen und sentimentalen Akzenten in freier Auslegung der historischen Fakten und starker Vereinfachung der Ereignisse. Allein in der außergewöhnlichen Bildgestaltung der Massenszenen und kämpferischen Auseinandersetzungen vermittelt der Film einen Eindruck dieser ersten revolutionären Freiheitsbewegung.“ (Lexikon des internationalen Films)

Die Katze auf dem heißen Blechdach

(Cat on a Hot Tin Roof) Drama (nach dem Bühnenstück von Tennessee Williams). Der Patriarch 'Big Daddy' (Burl Ives) wird 65 und hat seine zwei Söhne und deren Anhang zu seinem Geburtstag eingeladen. Nachdem er gerade im Krankenhaus auf Krebs untersucht wurde und ihm sein Arzt als Diagnose verkündet hat, 100 Jahre alt werden zu können, müsste dem Fest nichts mehr im Wege stehen. Wenn sich nicht über die Jahre durch Lügen und Liebesentzug zahlreiche Konflikte entwickelt hätten. Mittendrin der vom früheren Footballstar Brick (Paul Newman), der nach dem Selbstmord seines besten Freundes Alkoholiker geworden ist, und seiner Frau Maggie (Elizabeth Taylor), die sich in einer arrangierten Ehe nichts sehnlicher wünscht als ein Kind… Liz Taylor hatte eine Woche vor Drehbeginn ihren Gatten Michael Todd bei einem Flugzeugabsturz verloren, war jedoch vertraglich verpflichtet, an den Dreharbeiten teilzunehmen. Der Film gilt als der profitabelste, den MGM je auf den Markt gebracht hat. Sechs Oscarnominierungen 1959 in den Kategorien "Bester Hauptdarsteller" (Paul Newman), "Beste Hauptdarstellerin" (Elizabeth Taylor), "Bester Film", "Beste Regie", "Bestes adaptierte Drehbuch" und "Beste Kamera". „[r]outinierte, schauspielerisch glänzende Verfilmung des Theaterstücks von Tennessee Williams“. (Lexikon des Internationalen Films) „Intensives Kammerspiel. Ein zeitloser Klassiker“. (Cinema)

Die Kanonen von Navarone

Im Zweiten Weltkrieg 1943 in der Ägäis. Die Garnison der griechischen Insel Navarone beherrscht mit ihren zwei Riesengeschützen eine Durchfahrtstraße des Mittelmeers. Um die Geschütze, die aus einem Bergmassiv herausragen, auszuschalten, führt der britische Captain Mallory ein Sonderkommando aus Briten und griechischen Widerstandskämpfern nach Navarone, landet unterhalb der Insel und beginnt einen mühsamen Aufstieg. Trotz Spannungen in der Gruppe gelingt der Auftrag. 1943. Zwei deutsche Kanonen kontrollieren einen strategisch wichtigen Kanal in der Ägäis. Ein britisches Sonderkommando hat den Auftrag, die Kanonen zu zerstören. Kriegsfilm aus den 60er Jahren.

Hausboot

(Houseboat) Romantische Komödie. 1958. Tom Winters (Cary Grant) hat ein großes Problem: Jahre nach der Trennung von der Mutter seiner drei Kinder stirbt diese durch einen Unfall. Jetzt ist es an ihm, sich um seine Kinder Robert, David und Elizabeth zu kümmern, die allerdings keine besonders gute Meinung von ihrem Vater haben. Zu sehr hat er sie in der Vergangenheit vernachlässigt und zu sehr vermissen sie ihre Mutter. Als Robert eines Abends aus Protest ausreißt, wird er von der attraktiven Cinzia (Sophia Loren) gefunden und nach Hause gebracht. Tom bietet ihr ohne zu zögern einen Job als Haushälterin und Kindermädchen an. Cinzia, die ihrerseits vor ihrem autoritären Vater auf der Flucht ist, lässt sich auf das Angebot ein. Sie ist zwar sehr kinderlieb, aber als verwöhnte Tochter eines Star-Dirigenten ist sie noch nie mit Haushaltsaufgaben in Berührung gekommen. Und dann ist da noch dieses Hausboot… Das ursprüngliche Drehbuch stammt von Cary Grants Ehefrau Betsy Drake, die erst für die weibliche Hauptrolle vorgesehen war. Grant war aber an einer erneuten Zusammenarbeit mit Sophia Loren mehr gelegen, weil er mit dieser ein Jahr zuvor eine Affaire hatte. Zwei Nominierungen für den Oscar 1959 in der Kategorie "Bester Song" (Jay Livingston und Ray Evans für "Almost in Your Arms") und "Bestes Originaldrehbuch" (Melville Shavelson und Jack Rose). „Die (...) Inszenierung erhält ihre komödiantischen Glanzlichter durch die beiden gut aufgelegten Hauptdarsteller, die mit ihren unterschiedlichen Temperamenten für gute Unterhaltung sorgen.“ (Lexikon des Internationalen Films)

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